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Osteopathie
Die Osteopathie hat einen ganzheitlich/holistischen Ansatz, bei dem der Mensch als Einheit betrachtet wird,
in dem die verschiedenen Körpersysteme ständig miteinander kommunizieren und bewegen.
"Leben ist Bewegung"
Somit kann dort, wo Bewegung im Körper gestört oder behindert ist, Krankheit entstehen.
Ziel der Therapie ist es, wichtige Bewegungsverluste/Blockaden im Körper aufzuspüren und sie wieder zu mobilisieren.
Damit kann die körpereigene Selbstheilungskraft die nötigen Reparaturprozesse vollziehen und die Gesundung des Menschen wieder herbeiführen.
"Der Körper ist Gottes Apotheke, worin alle Flüssigkeiten, Medikamente, Schmieröle, Opiate, Säuren und Antazide enthalten sind
sowie jedes Mittel, das Gott in seiner Weisheit für das menschliche Glück und die Gesundheit als nötig erachtete."
Andrew Taylor Still (1908)
Da die Kosten für diese Behandlungsformen nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden, erfolgt die Abrechnung auf privater Basis.
Die Osteopathische Medizin dient vorwiegend der Erkennung und Behandlung von Funktionsstörungen wie z.B. Rückenschmerzen, Migräne und Verdauungsproblemen. Zu den Grundlagen zählen die Einheit des Körpers sowie die selbstregulierenden Kräfte im Körper. Bei der Osteopathie geht man davon aus, dass der Körper aus drei Systemen besteht, die sich beeinflussen: der Bewegungsapparat, die inneren Organe und das cranio-sacrale System.
Nur wenn diese drei Systeme ohne Einschränkung funktionieren, wird ein harmonischer Bewegungsablauf möglich. Unfälle, Entzündungen etc. können die Harmonie beeinträchtigen.
Anhand einer ganzheitlichen Diagnostik und der daraus resultierenden Behandlung, versucht der osteopathische Therapeut, die Selbsthilfekräfte des Körpers zu aktivieren, wobei er ausschließlich mit seinen Händen arbeitet.
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